Nachhaltige Geldanlage: Was ist der Best-in-Class-Ansatz?

  • Posted by Erik Sabas
  • On 10. Dezember 2020
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Mit einer nachhaltigen Geldanlage etwas Gutes tun und trotzdem eine positive Renditeaussicht haben? Klingt nach Märchen? Ist es aber schon längst nicht mehr. Der sogenannte „Best-in-Class“-Ansatz bietet Investor*innen die Möglichkeit möglichst breit zu investieren und damit gleichzeitig Nachhaltigkeitskriterien zu berücksichtigen.

Verfasst von eco-Finanzplaner Jan Schau

Dabei wird geschaut, welche Unternehmen in Branchen führend in Bezug auf die Umsetzung der ESG-Kriterien sind. ESG-Kriterien kürzt Environment, Social and Governance – also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung ab.

Vorteilhaft bei diesem Ansatz ist, dass die Möglichkeit der breiten Investition über eine Vielzahl von Branchen gegeben ist und somit bereits ein oder wenige Fonds eine diversifizierte Vermögens- bzw. Vermögensaufbaustrategie unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien ermöglichen.

Außerdem nutzen gute Fonds in diesem Bereich ihren Einfluss auf die jeweiligen Unternehmen, um diese in ihrem Nachhaltigkeitsbestreben zu unterstützen oder einfach gesagt „Druck zu machen“.

Auf der anderen Seite finden sich durch diese Strategie auch immer mal wieder Unternehmen in der Anlagestrategie, deren Nachhaltigkeit im ersten Moment eher in Frage zu stellen ist.

Ob dieser Ansatz in die eigene Strategie passt, hängt stark von den eigenen Wertevorstellungen ab. Aus unserer Sicht sind in der Regel auch Anlagestrategien ökonomisch sinnvoll gestaltbar, die auf die Verwendung von best-in-class-Lösungen verzichten.

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